Activision Blizzard: Microsoft fordert FTC zur Ablehnung von Sonys Antrag auf

Microsoft hat der US-Handelsbehörde FTC ein zehnseitiges Dokument vorgelegt. Darin fordert der Konzern, Sonys Antrag zur Einschränkung einer Vorladung zurückzuweisen.

Microsoft wirft Sony vor, die geplante Übernahme von Activision Blizzard aktiv zu bekämpfen, zugleich aber relevante Unterlagen nicht offenlegen zu wollen. Die FTC stützt ihre Klage unter anderem auf die Annahme, Microsoft könne Call of Duty nach der Übernahme exklusiv für Xbox machen. Der Abschluss der geplanten Übernahme war zu diesem Zeitpunkt noch Gegenstand mehrerer Kartellverfahren.

Lizenzangebote für Call of Duty

Im Dokument verweist Microsoft auf wiederholte Angebote an Sony, Call of Duty über mehrere Jahre auf PlayStation verfügbar zu halten. Zunächst sei eine Vereinbarung über fünf Jahre angeboten worden, später eine Laufzeit von zehn Jahren. Sony habe diese Angebote abgelehnt.

Microsoft verlangt im Gegenzug Unterlagen zu Sonys Cloud-Gaming-Plänen und zu exklusiven Spieleverträgen. Das Unternehmen stellt die Dokumente damit in den Zusammenhang der Beweisaufnahme im FTC-Verfahren. Eine gerichtliche Entscheidung über den weiteren Ablauf lag am Veröffentlichungsdatum noch nicht vor.

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