Skins, Battle Pässe und andere In-Game-Käufe sind bei Activision Blizzard längst zu einer der wichtigsten Einnahmequellen geworden. Laut den Geschäftszahlen des Unternehmens erzielte der Publisher damit im Jahr 2021 einen Rekordumsatz.
Mehr als 5,1 Milliarden US-Dollar kamen allein durch Mikrotransaktionen zusammen. Das entspricht 61 Prozent der gesamten Nettobuchungen von 8,354 Milliarden US-Dollar für das Jahr.
Zweitbestes Jahr trotz schwacher Vanguard-Verkäufe
Bemerkenswert ist der Wert vor allem deshalb, weil Activision Blizzard damit das zweitbeste Geschäftsjahr der Firmengeschichte erreichte, obwohl die Verkäufe der Call of Duty-Reihe insgesamt rückläufig waren. Auch Call of Duty: Vanguard blieb hinter den Ergebnissen früherer Serienteile zurück.
Die Zahlen zeigen, wie stark sich Activision Blizzard mittlerweile auf laufende Ingame-Einnahmen statt auf reine Vollpreisverkäufe stützt. Battle Pässe, kosmetische Items und DLC-Inhalte liefern über die gesamte Lebensdauer eines Spiels hinweg kontinuierliche Umsätze, unabhängig vom Erfolg einzelner Neuveröffentlichungen.
