Der Entwickler Rik Huijzer hat mit ata, kurz für Ask the Terminal Anything, Version 1.0 eines Open-Source-Werkzeugs für die Kommandozeile veröffentlicht. Der offizielle GitHub-Release stellt fertige Dateien für Windows, macOS und Linux bereit. ata verbindet ein Terminal mit OpenAI GPT und benötigt dafür einen eigenen API-Schlüssel.
Konfiguration über ata.toml
Die Einstellungen liegen in einer Datei namens ata.toml. Dort werden der API-Schlüssel, das verwendete Modell, die maximale Antwortlänge und der Temperature-Wert hinterlegt. Der historische Release nutzte text-davinci-003. Die README zur Version 1.0.0 beschreibt außerdem den Start ohne zusätzliche grafische Oberfläche.
Fertige Dateien für drei Betriebssysteme
Der Release enthält Binärdateien für Windows, macOS und Linux. Nach dem Eintragen des API-Schlüssels lässt sich ata direkt aus dem Terminal starten. Die Anfragen werden über die OpenAI-API verarbeitet. Das Werkzeug selbst ist kostenlos, für die Modellnutzung fallen die jeweils geltenden API-Kosten an.
Terminal als Arbeitsumgebung
Der Ansatz richtet sich an Entwicklerinnen und Entwickler, die Textanfragen in Shell-Skripte oder gewohnte Kommandozeilenabläufe einbauen möchten. Die Verbindung zwischen ata und OpenAI gehört damit zu einer frühen Reihe von Werkzeugen, die Sprachmodelle außerhalb des Browsers nutzbar machten.

