Bing mit ChatGPT zeigt sich vor dem offiziellen Start

Die neue Bing-Version mit ChatGPT-Integration war Anfang Februar 2023 kurzzeitig für einzelne Nutzer erreichbar. Der Tester Owen Yin dokumentierte seine Beobachtungen in einem Ersthandbericht auf Medium, bevor Microsoft den Zugang wieder abschaltete. Die Vorschau zeigte eine Suchmaschine, die Fragen in natürlicher Sprache verarbeitet und Antworten mit Quellenangaben zusammenfasst.

Bing ersetzt das Suchfeld durch einen Dialog

Yin beschrieb ein großes Eingabefeld mit einem Limit von 1.000 Zeichen. Statt einzelner Suchbegriffe konnten Nutzer ausführliche Fragen, Vorgaben und Beispiele eingeben. Die neue Oberfläche war als persönliche Recherchehilfe, Planungswerkzeug und kreativer Partner angelegt. Microsoft hatte die technische Vorschau noch nicht für alle Nutzer freigeschaltet.

Antworten mit aktuellen Quellen

Im Unterschied zur damaligen ChatGPT-Version sollte Bing aktuelle Informationen aus dem Internet verarbeiten. Nach Yin führte das System dafür mehrere Suchanfragen aus und fasste die Ergebnisse anschließend in einer Antwort zusammen. Verweise unter dem Text sollten zeigen, aus welchen Quellen einzelne Aussagen stammten. Einen ähnlichen Schwerpunkt auf künstliche Intelligenz hatte Microsoft bereits in einer früheren Äußerung von Satya Nadella gesetzt.

Rückfragen und klassische Suche bleiben möglich

Die Vorschau unterstützte Rückfragen und konnte auf eigene Anregungen reagieren. Bei Empfehlungen sollte Bing mehrere Angaben wie Budget, Ort oder persönliche Vorlieben zusammenführen. Die klassische Ergebnisliste blieb ebenfalls erreichbar und ließ sich über die Oberfläche mit dem Chatmodus verbinden.

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