Microsoft kündigte im Januar 2022 Änderungen an den Vertragsbedingungen für Xbox Live und Game Pass an. GamesIndustry.biz berichtete über die Zusagen im Anschluss an eine Untersuchung der britischen Wettbewerbsbehörde CMA.
Künftig sollten die Bedingungen deutlicher erklären, dass die automatische Verlängerung aktiv ist, welcher Preis beim nächsten Abrechnungszeitpunkt anfällt und wie eine Rückerstattung beantragt werden kann. Damit sollte die Nutzung der Xbox-Abos für Kunden verständlicher werden.
Hinweise auf Kündigung und Preiserhöhungen
Microsoft wollte außerdem Kundinnen und Kunden mit wiederkehrenden Zwölf-Monats-Abos über eine mögliche Kündigung informieren. Inaktive Konten sollten nicht dauerhaft weiter belastet werden. Blieb ein Konto inaktiv, war eine Stornierung des Abos vorgesehen.
Zusätzliche Hinweise sollten bei Preiserhöhungen und in den Benachrichtigungen zur Verlängerung erscheinen. Die CMA prüfte damals auch die Bedingungen von Sony und Nintendo. Die Debatte folgte auf frühere Änderungen bei Xbox Live Gold und betraf damit einen Bereich, in dem Microsoft seine Abomodelle laufend anpasste.
