Embracer Group steigert Spieleumsatz und plant 37 weitere Übernahmen

Die Embracer Group hat in ihrem jüngsten Quartalsbericht ein deutliches Umsatzwachstum im Games-Geschäft vermeldet. Laut den veröffentlichten Zahlen führte der Mobile-Entwickler Easybrain die Aufstellung nach Umsatz an, gefolgt von Koch Media, Saber Interactive, Gearbox Entertainment und THQ Nordic.

Wachstum in allen Segmenten

Das Mobile-Geschäft der Gruppe wuchs im Quartal um 26 Prozent und kam auf 271 Millionen monatlich aktive Nutzer sowie 350 Millionen Installationen. Im Konsolen-, PC- und VR-Segment stützten sich die Erlöse vor allem auf den Backkatalog, während zu den wichtigsten Neuveröffentlichungen des Quartals Hot Wheels Unleashed, Insurgency: Sandstorm auf Konsolen und World War Z Aftermath zählten.

Die Zahl der laufenden Spieleentwicklungsprojekte stieg im Jahresvergleich um 46 Prozent auf insgesamt 197 zum 30. September. Die Mitarbeiterzahl wuchs um 104 Prozent auf über 9.000 Beschäftigte, größtenteils bedingt durch zahlreiche Zukäufe, wobei das Unternehmen auch ein organisches Wachstum von 25 Prozent bei der internen Belegschaft angab.

37 weitere Übernahmen binnen zwölf Monaten geplant

Embracer-CEO Lars Wingefors bezeichnete die aggressive Übernahmestrategie der Gruppe als „strategische Säule“. In den vergangenen zwölf Monaten habe man 37 Übernahmen abgeschlossen und erwarte eine ähnliche Anzahl an Transaktionen für die kommenden zwölf Monate. „Wir werden niemals einen Deal erzwingen, nur um einen Deal zu machen, sondern ihm die nötige Zeit geben“, so Wingefors. Die Embracer Group umfasst mittlerweile 17 Publisher und 82 Studios.

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