Sony erwartet von Microsoft, bestehende Verträge für Activision-Spiele einzuhalten. Das berichtete das Wall Street Journal am 20. Januar 2022, zwei Tage nach der Ankündigung der geplanten Übernahme.
Nach dem Bericht bezog sich Sonys Position auf bereits vereinbarte Veröffentlichungen. Als Vergleich wurden frühere Übernahmen wie Bethesda und Double Fine genannt, bei denen vertraglich gebundene Spiele trotz des neuen Eigentümers weiterhin für mehrere Plattformen erschienen.
Verträge bestimmen die kurzfristige Plattformpolitik
Für bereits zugesagte Activision-Titel bedeutete das eine Übergangsphase. Die Ankündigung der Übernahme ließ zunächst offen, welche Spiele nach Ablauf bestehender Vereinbarungen dauerhaft auf mehreren Plattformen erscheinen würden.
Die Transaktion war zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen und musste von Kartellbehörden in mehreren Ländern geprüft werden. Eine allgemeine Aussage zur langfristigen Plattformstrategie für Activision, Blizzard und King lag daher noch nicht vor.
