Bobby Kotick sollte Activision Blizzard bis zum Abschluss der geplanten Microsoft-Übernahme als CEO weiterführen. Das geht aus der offiziellen Mitteilung von Microsoft vom 18. Januar 2022 hervor.
Microsoft erklärte damals, Kotick und sein Team sollten sich zunächst auf die Verbesserung der Unternehmenskultur und das operative Geschäft konzentrieren. Nach dem Vollzug der Transaktion sollte Activision Blizzard an Phil Spencer, den damaligen CEO von Microsoft Gaming, berichten. Die Aussage bezog sich auf die geplante Übergangsphase und nicht auf die spätere Führung des übernommenen Geschäfts.
Kritik an Kotick und der Unternehmenskultur
Der Entscheidung waren Forderungen von Beschäftigten und Aktionären nach Koticks Rücktritt vorausgegangen. Hintergrund waren Vorwürfe zu sexueller Belästigung und einer toxischen Unternehmenskultur bei Activision Blizzard. Die Übernahmeankündigung von Microsoft stand zu diesem Zeitpunkt noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Prüfung.
