Die gamescom 2022 zählte laut Angaben der Koelnmesse rund 265.000 Besucher in Köln, gut 110.000 weniger als bei der letzten regulären Ausgabe 2019. Die Rückkehr der Messe nach der Pandemie gilt trotzdem als gelungen.
Deutlich gestiegen sind die Ticketpreise. Gegenüber 2019 kosten Tageskarten zwischen 50 und 100 Prozent mehr, ein Standardticket lag bei 30 Euro, der Eintritt zur Eröffnungsshow Opening Night Live bei 29 Euro. Erst spätere Rabattaktionen brachten zusätzliche Besucher.
Xbox mit nur noch 36 Spielstationen
Auffällig ist der Rückgang bei klassischen Spielstationen. Microsoft stellte 2022 nur noch 36 Xbox-Spielstationen bereit, 2019 waren es noch über 200. Statt reiner Anspielflächen setzen Aussteller zunehmend auf Event-Formate mit Bühnenprogramm.
Indie-Bereich zu klein, große Publisher fehlen
Kritisch fällt die Bilanz beim Platzangebot für den Indie-Bereich aus, er war laut der Auswertung zu klein für die Nachfrage. Außerdem drückt das Fehlen mehrerer großer Publisher auf die Wahrnehmung der Messe. Positiv wird dagegen die gestiegene politische Aufmerksamkeit für die Games-Branche bewertet.