Der staatliche FilmFernsehFonds (FFF) Bayern hat in der Saison 2025 insgesamt 43 Millionen Euro investiert, davon 2,5 Millionen Euro beziehungsweise 6 Prozent in die Entwicklung von Computerspielen. Gefördert wurde die gesamte Bandbreite von der Konzeptphase bis zum serienreifen Produkt, insgesamt entstanden im vergangenen Jahr 30 neue Games-Projekte mit bayerischer Förderbeteiligung.
Der Großteil der FFF-Mittel floss mit 21,7 Millionen Euro in die Produktion von Kinofilmen, ergänzt um hohe siebenstellige Summen für TV-Filme, Serien sowie Verleih, Vertrieb und die Modernisierung von Kinos. Zum Vergleich: Allein an der Finanzierung des Kinofilms Das Kanu des Manitu beteiligte sich der FFF Bayern mit 1,2 Millionen Euro zuzüglich Vertriebskosten-Zuschuss, mehr als am gesamten Games-Fördertopf.
Staatskanzlei-Chef Florian Herrmann zeigte sich bei der Vorstellung der Förderbilanz zufrieden mit den Kino- und TV-Erfolgen des Jahres. FFF-Geschäftsführerin Dorothee Erpenstein betonte zugleich die Verlässlichkeit der Förderung. Im bundesweiten Vergleich zählt der bayerische Games-Fördertopf trotz des vergleichsweise geringen Anteils am Gesamtbudget weiterhin zu den größeren Länderprogrammen für die Computerspielbranche.
