Bulkhead hat für WARDOGS drei Millionen verkaufte Exemplare nach etwas mehr als zwei Wochen im Early Access gemeldet. Die Angabe stammt aus einem Entwicklerbeitrag vom 26. September. Das Studio veröffentlicht darin keine Erlösrechnung und keine Aufschlüsselung nach Ländern oder Verkaufspreisen.
Der Beitrag enthält außerdem zusammengestellte Spielszenen aus der Community und einen Hinweis auf die Arbeit an Season 2. Das Video illustriert das Spiel, ist aber kein zusätzlicher Nachweis der Verkaufszahl. Diese bleibt eine Angabe des Entwicklers.
Stückzahl und Unternehmensergebnis sind nicht dasselbe
Für das wirtschaftliche Umfeld ist die Meldung relevant: Everplay hatte seine Jahreserwartungen bereits unter Verweis auf WARDOGS und Hell Let Loose: Vietnam angehoben. Gleichzeitig erhöhte der Konzern seine Beteiligung an Super Media Group. Die Unternehmensmeldung und der neue Verkaufsstand betreffen damit unterschiedliche Größen: einmal den Ausblick des Konzerns, einmal die Verbreitung eines einzelnen Produkts.
Aus drei Millionen Verkäufen lässt sich ohne weitere Angaben kein Nettoumsatz berechnen. Dafür wären unter anderem tatsächlich erzielte Preise, regionale Preisunterschiede, Rückerstattungen und Vertriebsabzüge erforderlich. Ebenso bleiben Entwicklungs- und Betriebskosten offen. Die hohe Stückzahl beschreibt deshalb zunächst die Nachfrage zum Start, nicht die langfristige Rentabilität.

