Das britische Survival-Abenteuer Atomfall soll Spielern ein überschaubares und erreichbares Erlebnis bieten. Vor dem Verkaufsstart sprach Jason Kingsley, CEO von Rebellion, über seine Philosophie bezüglich der Entwicklung und den Umfang des Sci-Fi-Survivalspiels.
Respekt vor gigantischen Produktionen
Kingsley äußerte großen Respekt gegenüber riesigen Entwicklerstudios, in denen teilweise über 2.000 Menschen an einem einzigen Titel arbeiten. Die organisatorische Komplexität solcher Riesenprojekte sei enorm und erfordere zahlreiche Managementebenen. Für sein eigenes Studio Rebellion ziehe er es jedoch vor, die Teams und Projekte kompakter zu halten, da er ein älteres Publikum ansprechen möchte.
Er merkte kritisch an, dass viele moderne AAA-Titel wie „Assassin’s Creed“ oder „Grand Theft Auto“ oft zu gigantisch sind. Wenn man nach zehn Spielstunden erst ein Prozent des Fortschritts erreicht habe, führe dies bei Berufstätigen und Familienvätern häufig zum Abbruch. Sein Ziel sei es daher, Spiele zu entwickeln, die einen klaren Sinn für Erfolge vermitteln und eine realistische Chance bieten, bis zum Ende durchgespielt zu werden.
Release im März 2025
Das Endzeit-Abenteuer Atomfall ist für eine Veröffentlichung am 27. März 2025 auf PC, PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One und Xbox Series X/S vorgesehen. Der Titel wird zudem direkt zum Verkaufsstart im Microsoft Game Pass enthalten sein. Vor Kurzem gab das Studio auch die minimalen Systemvoraussetzungen für die PC-Version bekannt.

