Der Europäische Investitionsfonds (EIF) stellt rund 20 Millionen US-Dollar bereit, um die Spieleentwicklung in den nordischen Ländern zu stärken. Die Mittel fließen über das schwedische Unternehmen Behold Ventures an Studios in Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden.
Das Kapital soll vor allem Entwickler in frühen Phasen unterstützen. Die Spielebranche in der EU erwirtschaftete 2022 nach Angaben des EIF einen Umsatz von 25 Milliarden US-Dollar und wächst schneller als viele andere Wirtschaftszweige. Mehr als 75.000 Beschäftigte arbeiten in rund 5.000 Entwicklungs- und Publishing-Studios, wie GamesIndustry.biz berichtet.
Behold Ventures wurde 2021 gegründet und investierte seit dem ersten Closing im November 2022 nahezu 15 Millionen US-Dollar in 18 Studios in Dänemark, Finnland, Island, Schweden und dem Vereinigten Königreich. Partner Magnus Kenneby sprach von einer wichtigen Investition für die Region.
Risikokapital bleibt ein zentraler Faktor für die Branche. Einen Überblick über das Volumen liefert die Auswertung zu den Gaming-Deals des Jahres 2024.
