Christofer Sundberg, Mitgründer und früherer Chief Creative Officer von Avalanche Studios, hat sich zu einem eingestellten Fantasy-Projekt des Studios geäußert. Im Gespräch mit PC Gamer verglich Sundberg AionGuard mit dem aktuellen Open-World-Spiel Crimson Desert.
AionGuard entstand bei Avalanche Ende der 2000er-Jahre. Geplant war ein Fantasy-Spiel, in dem ein Zauberer-Ritter besetzte Gebiete zurückerobert. Die Spielwelt sollte unter anderem Reiten auf Drachen, physikbasierte Elemente und die Verwandlung in große Kreaturen ermöglichen. Sundberg sagte, die damaligen Pläne hätten viele der Systeme enthalten, die er später in Crimson Desert wiedererkannte.
Publisher beendet Zusammenarbeit per Nachricht
Das Projekt war laut Sundberg bereits mit einem großen Publisher vereinbart. Der Vertragspartner änderte seine Geschäftsstrategie und wollte sich auf bestehende Marken konzentrieren. Avalanche erhielt die Absage demnach per Textnachricht. Nach dem Ende der Vereinbarung fand das Studio keinen neuen Publisher für AionGuard.
Arcadia Rising blieb ebenfalls unveröffentlicht
Teile des Teams wechselten anschließend auf Arcadia Rising, ein lineareres Open-World-Spiel in einem alternativen Steampunk-London. Auch dieses Projekt wurde nicht veröffentlicht. Avalanche verlor zuletzt mit Contraband ein weiteres großes Vorhaben, dessen aktive Entwicklung Microsoft im Februar 2026 stoppte.
AionGuard blieb damit ein Konzept aus der frühen Open-World-Phase von Avalanche. Die Aussagen stammen aus Sundbergs Rückblick und sind keine Ankündigung einer Wiederaufnahme des Projekts.
