Der britische Games-Markt ist 2025 um 7,4 Prozent auf 8,76 Milliarden Pfund gewachsen. Die Zahlen stammen aus der offiziellen Marktanalyse von Ukie, die zum London Games Festival veröffentlicht wurde.
Software bleibt größter Umsatzbereich
Der Softwareumsatz stieg um sieben Prozent auf 6,03 Milliarden Pfund. Für Spielehardware weist Ukie 2,17 Milliarden Pfund aus, drei Prozent mehr als im Vorjahr. Der Bereich Game Culture mit Filmen und Fernsehen auf Basis von Spielemarken wuchs um 42 Prozent auf 566 Millionen Pfund. Der Umsatz mit Merchandise erreichte 333 Millionen Pfund und legte um 43 Prozent zu.
Digitale Konsolen- und Mobile-Umsätze legen zu
Bei den digitalen Konsolenspielen stieg der Umsatz um 9,2 Prozent auf 2,49 Milliarden Pfund. Mobile Games kamen auf 2,07 Milliarden Pfund, ein Plus von 7,9 Prozent. Der digitale PC-Bereich erreichte 1,15 Milliarden Pfund. Ukie führt das Wachstum unter anderem auf die breite installierte Basis der aktuellen Konsolengeneration und die fortgesetzte Verlagerung von physischen zu digitalen Käufen zurück.
Der Verband verweist außerdem auf die Beschäftigung und den volkswirtschaftlichen Beitrag der Branche. Die britische Games-Industrie unterstützt laut Ukie mehr als 73.000 Arbeitsplätze und trägt jährlich rund sechs Milliarden Pfund zur Bruttowertschöpfung bei. Die Marktdaten beziehen sich auf Verbraucherausgaben und sind nicht mit dem Umsatz der britischen Entwicklerstudios gleichzusetzen.
