gamescom 2026: Erweiterte Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und Demokratie-Initiativen

Die gamescom 2026 erweitert ihre gesellschaftlichen Initiativen deutlich. Mit den Programmen gamescom cares und gamescom goes green bündelt die Messe ihr Engagement für Inklusion, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung. Zur diesjährigen Ausgabe Ende August kommen neue Maßnahmen in drei Bereichen hinzu: Barrierefreiheit, Ressourcenschonung und Demokratieförderung.

Neue Accessibility Guidelines für Ausstellende

Ab der gamescom 2026 stehen Ausstellenden erweiterte Accessibility Guidelines zur Verfügung. Diese bieten praxisnahe Orientierung für die Planung barrierearmer Messestände und unterstützen Unternehmen dabei, Aspekte der Barrierefreiheit frühzeitig in ihre Standkonzepte zu integrieren. Die bereits geltende Selbstverpflichtung für einen stufenfreien Zugang zur Standfläche wird um verpflichtende Hinweise auf die Barrierefreiheit von Angeboten am Stand erweitert. Ziel ist es, das Bewusstsein für Menschen mit Behinderung als wichtigen Teil der gamescom- und Games-Community zu steigern und deren Aufenthaltsqualität zu erhöhen.

Ausbau von Awareness- und Safer-Space-Angeboten

Das Awareness- und Safer-Space-Angebot wird deutlich ausgebaut. Mehr geschultes Personal soll Ansprechpartner für Besucherinnen und Besucher sein, die Diskriminierung, Belästigung oder Übergriffe erleben. Die Maßnahmen umfassen feste Anlaufstellen in allen Hallenbereichen sowie ein digitales Meldesystem. Ergänzend dazu wird das Jugendschutzkonzept weiter geschärft.

Kooperation mit Kölner Tafel und Trash Galore

Erstmals kooperiert die gamescom mit der Kölner Tafel e. V.. Überschüssige, verzehrfähige Lebensmittel von Ausstellenden und Catering-Partnern werden künftig gesammelt und an die Tafel weitergegeben. Die Zusammenarbeit mit Trash Galore wird ausgeweitet: Das Start-up sammelt Messebau-Materialien, Dekoration und Ausstattungsgegenstände ein und vermittelt diese zur Wiederverwendung an soziale Einrichtungen, Schulen und Kulturbetriebe. 2025 konnten so bereits mehrere Tonnen Material vor der Entsorgung bewahrt werden.

gamescom GDQ spendet für „Gaming for Democracy“

Der gamescom GDQ (Games Done Quick) Marathon spendet seine Erlöse in diesem Jahr an die Initiative „Gaming for Democracy“. Das Bündnis setzt sich für demokratische Werte, Vielfalt und gegen Extremismus in der Games-Community ein. Die Spende fließt in Bildungsprojekte und Community-Arbeit.

Stimmen der Veranstalter

Felix Falk, Geschäftsführer des game – Verband der deutschen Games-Branche und Mitveranstalter der gamescom, betont die besondere Verantwortung der Leitveranstaltung: „Als Leitveranstaltung der Games-Welt haben wir als gamescom eine besondere Verantwortung, die wir auch mit den vielen Projekten unter dem Dach von gamescom cares wahrnehmen.“ Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH, sagt zur Vorreiterrolle: „Die gamescom übernimmt dabei seit vielen Jahren eine wichtige Vorreiterrolle. Gemeinsam mit unseren Partnern prüfen und entwickeln wir kontinuierlich Maßnahmen für mehr Teilhabe, Nachhaltigkeit und ein respektvolles Miteinander.“

Die gamescom 2026 findet vom 19. bis 23. August in Köln statt. Weitere Details zu den Initiativen finden sich auf der offiziellen gamescom-Website. Auch Microsoft und Xbox sind traditionell mit großen Ständen vertreten – wir berichteten zuvor über die Xbox-Präsenz auf der gamescom 2025.

Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Pressemitteilung der Koelnmesse GmbH vom 23. Juni 2026 (Betreff: „gamescom engagiert sich für Barrierefreiheit, Ressourcenschonung und Demokratie“). Die Zitate von Felix Falk und Gerald Böse stammen aus der Originalmitteilung. Details zu den neuen Guidelines und Kooperationen wurden aus der Pressemitteilung entnommen.

Die Angaben stammen aus der offiziellen gamescom-Website und der Pressemitteilung der Koelnmesse.

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