Start Entwicklung AMD enthüllt RDNA 4: Radeon RX 9070 XT für 599 Dollar mit überarbeitetem Raytracing

AMD enthüllt RDNA 4: Radeon RX 9070 XT für 599 Dollar mit überarbeitetem Raytracing

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AMD enthüllt RDNA 4: Radeon RX 9070 XT für 599 Dollar mit überarbeitetem Raytracing
AMD enthüllt RDNA 4: Radeon RX 9070 XT für 599 Dollar mit überarbeitetem Raytracing - Bild: https://ir.amd.com/news-events/press-releases/detail/1238/amd-unveils-next-generation-amd-rdna-4-architecture-with-the-launch-of-amd-radeon-rx-9000-series-graphics-cards

AMD hat am 28. Februar 2025 die Radeon RX 9000-Serie auf Basis der RDNA-4-Architektur vorgestellt. Den Anfang machen zwei Modelle: die Radeon RX 9070 XT mit einem empfohlenen Verkaufspreis von 599 US-Dollar und die Radeon RX 9070 für 549 US-Dollar. Beide Karten tragen 16 GB GDDR6-Speicher an einem 256-Bit-Interface sowie 64 MB Infinity Cache. Der Marktstart über Board-Partner wie ASRock, ASUS, Gigabyte, PowerColor, Sapphire und XFX ist für den 6. März 2025 angesetzt.

Die RX 9070 XT nutzt 64 Compute Units, die RX 9070 kommt mit 56 Einheiten. AMD beziffert die Gaming-Leistung der Architektur auf bis zu 40 Prozent über der vorherigen RDNA-3-Generation. Im direkten Vergleich liefert die RX 9070 XT bei 1440p mehr als 40 Prozent zusätzliche Leistung gegenüber der Radeon RX 7900 GRE, die RX 9070 setzt sich mit über 20 Prozent davon ab. Damit platziert AMD die Serie im oberen Mittelfeld, unterhalb der bisherigen RX-7900-Spitze. Bereits im Vorfeld hatten sich Hinweise auf ein größeres AMD-Event verdichtet.

Dritte Raytracing-Generation und neue KI-Beschleuniger

RDNA 4 bringt Raytracing-Beschleuniger der dritten Generation mit. AMD beziffert den Zugewinn auf mehr als das Doppelte beim Raytracing-Durchsatz pro Compute Unit gegenüber der Vorgängergeneration. Parallel dazu arbeiten KI-Beschleuniger der zweiten Generation, die bis zu achtfachen INT8-Durchsatz pro Einheit für spärlich besetzte Matrizen erreichen sollen. Hinzu kommt Unterstützung für den FP8-Datentyp und für strukturierte Sparsity. Diese Bausteine zielen auf gemischte Render- und Inferenz-Lasten, wie sie moderne Upscaling- und Rekonstruktionspfade verlangen.

Für Studios sind diese Hardware-Details der relevante Teil. Wer Raytracing-Pfade für AMD-Hardware optimiert, kann mit der höheren Durchsatzrate pro Recheneinheit rechnen, muss aber die unterschiedliche Ausstattung von RX 9070 XT und RX 9070 im Performance-Budget abbilden. Aktuelle Engines liefern dafür die nötige Grundlage, etwa die mit Unreal Engine 5.6 verfeinerten Optimierungswerkzeuge. Die Erweiterung um FP8 und strukturierte Sparsity öffnet zudem einen Pfad, KI-gestützte Bildverarbeitung direkt auf den dedizierten Einheiten laufen zu lassen, statt sie über die Shader-Pipeline zu schieben.

FSR 4 setzt auf maschinelles Lernen

Mit der Serie debütiert FSR 4, AMDs erstes auf maschinellem Lernen basierendes Upscaling. Die Technik bleibt der RX 9000-Serie vorbehalten und baut auf der bestehenden FSR-3.1-Infrastruktur auf. AMD nennt als Verbesserungen eine höhere zeitliche Stabilität, bessere Detailerhaltung und reduziertes Ghosting. Zum Start unterstützen mehr als 30 Spiele die Technik, darunter Kingdom Come Deliverance 2, Marvel Rivals, Call of Duty Black Ops 6 und Space Marine 2. Im Verlauf des Jahres 2025 sollen mehr als 75 weitere Titel folgen.

Für die Integration ist die Nähe zu FSR 3.1 ein praktischer Punkt. Titel mit vorhandener FSR-3.1-Anbindung lassen sich leichter auf den neuen Pfad heben. Da FSR 4 die ML-Beschleuniger der RX 9000-Serie voraussetzt, bleibt für ältere Radeon-Generationen und andere Hardware der bisherige FSR-Pfad bestehen. Entwicklerteams stehen damit vor der Aufgabe, beide Varianten parallel zu pflegen, solange der Bestand an Karten ohne die neuen KI-Einheiten groß bleibt.

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