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PIX 1911.27: Neuer Buffer Formatter und Capture from Launch

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PIX 1911.27: Neuer Buffer Formatter und Capture from Launch
PIX 1911.27: Neuer Buffer Formatter und Capture from Launch - Bild: Microsoft PIX

Microsoft hat PIX on Windows in der Version 1911.27 am 2. Dezember 2019 veröffentlicht. Die offiziellen Release Notes nennen einen überarbeiteten Buffer Formatter und Capture from Launch. Das Update richtet sich an Entwickler, die GPU- und Performance-Daten direkt beim Start einer Anwendung untersuchen müssen.

Buffer Formatter mit Syntaxhervorhebung

Der Buffer Formatter stellt Rohdaten aus Puffern lesbar dar, wenn Entwickler eigene Formatdefinitionen hinterlegen. Version 1911.27 ergänzt Syntaxhervorhebung und einen Undo-Stack. Eigene Formatter lassen sich speichern und in späteren PIX-Sitzungen wiederverwenden. Beim Wechsel zwischen Formatdefinitionen aktualisiert PIX die Darstellung im Viewer.

Damit entfällt das wiederholte Einrichten identischer Definitionen pro Sitzung. Die Neuerung ist besonders für Teams relevant, die regelmäßig eigene Datenstrukturen in GPU-Puffern analysieren. PIX wird dabei als Werkzeug für DirectX-12-Anwendungen eingesetzt.

Capture from Launch erfasst die Initialisierung

Capture from Launch ermöglicht GPU- und Timing-Aufnahmen ab dem Start einer Win32-Anwendung. PIX hält den Prozess zunächst an und beginnt die Erfassung erst nach dem Auslösen der entsprechenden Capture-Funktion. Über pixtool steht die Option im Zusammenhang mit dem Launch-Befehl zur Verfügung.

Dadurch lässt sich auch die Arbeit untersuchen, die bis zum ersten gerenderten Frame anfällt. Microsoft nennt Anwendungen auf Basis von WinML und DirectML als Beispiele. Die Version unterstützt außerdem Windows-10-Insider-Builds der Reihe 20H1, zeigt Root Constants zusätzlich als Float-, Dezimal- und Hexadezimalwerte und enthält weitere Stabilitätskorrekturen. Einen chronologisch älteren Überblick zu offenen Entwicklerwerkzeugen bietet der GDC-2019-Beitrag zu AMDs Tools.

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