PIX 1903.26: Occupancy für NVIDIA-Turing-GPUs und Variable Rate Shading in GPU Captures

Microsoft hat die Performance- und Debugging-Suite PIX on Windows in der Version 1903.26 am 27. März 2019 veröffentlicht. Im Mittelpunkt des Updates stehen zwei Erweiterungen für die GPU-Capture-Analyse unter DirectX 12: die Unterstützung von Variable Rate Shading sowie die Auswertung der GPU-Occupancy auf NVIDIA-Turing-Grafikkarten. Die Ankündigung stammt von Austin Kinross, Engineering Manager im PIX-Team. Die offizielle PIX-Downloadseite führt PIX 1903.26 in der Liste der älteren Hauptversionen.

Variable Rate Shading in GPU Captures

PIX 1903.26 unterstützt Anwendungen, die Variable Rate Shading (VRS) nutzen, nun vollständig innerhalb von GPU Captures. Das DirectX-12-Feature erlaubt es Entwicklern, den Aufwand für das Pixel-Shading deutlich zu reduzieren, ohne dabei nennenswerte Einbußen bei der visuellen Qualität in Kauf nehmen zu müssen. Über das Werkzeug lassen sich die eingesetzten Shading-Raten inspizieren und ihre Auswirkungen auf die Rendering-Arbeit nachvollziehen. So entsteht eine Grundlage, um den Einsatz unterschiedlicher Shading-Raten in einzelnen Bildbereichen gezielt zu bewerten. Solche Werkzeuge gewinnen an Bedeutung, je stärker Studios auf spezialisierte Rendering-Techniken und moderne Upscaling-Ansätze setzen.

Occupancy auf Turing-Hardware und weitere Anpassungen

Der Occupancy-Graph funktioniert in der neuen Version auch auf NVIDIA-Turing-GPUs wie der GeForce RTX 2080, vorausgesetzt der Treiber 419.67 oder neuer ist installiert. Damit deckt die Occupancy-Auswertung nun moderne Grafikkarten der drei großen Hersteller AMD, Intel und NVIDIA ab. Für DirectX-Raytracing-Workloads bleibt der Occupancy-Graph weiterhin leer. Ergänzend wurden den High-Frequency-Counter-Gruppen auf Turing-GPUs detaillierte Beschreibungen hinzugefügt, was die Navigation durch die Zähler erleichtert. Hinzu kommen Korrekturen am AMD-Plugin für High Frequency Counters sowie ein überarbeitetes Symbol für die High-Frequency-Counter, das die Auffindbarkeit der Funktion verbessern soll.

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