Start Entwicklung PIX 1806.11: Fence-Visualisierung, gestraffte Oberfläche und überarbeitetes Edit and Continue

PIX 1806.11: Fence-Visualisierung, gestraffte Oberfläche und überarbeitetes Edit and Continue

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PIX 1806.11: Fence-Visualisierung, gestraffte Oberfläche und überarbeitetes Edit and Continue
PIX 1806.11 Visualisierung und Shader Edit and Continue - Bild: Microsoft PIX

Das PIX-Team von Microsoft hat am 13. Juni 2018 die Version 1806.11 des Performance- und Debugging-Werkzeugs PIX on Windows veröffentlicht. Die Ausgabe bringt eine Visualisierung von Fence-Signalen und -Waits in Timing-Captures, eine überarbeitete Programmoberfläche sowie eine neu gestaltete Edit-and-Continue-Erfahrung für Shader. PIX richtet sich an Entwickler von Direct3D-12-Anwendungen und dient der Analyse von Performance, GPU-Zustand und Synchronisation.

Fence-Signale und -Waits in der Timeline

Timing-Captures erfassen und zeigen in 1806.11 nun Fence-Signale und -Waits an. Fences regeln in Direct3D 12 die Synchronisation zwischen CPU und GPU sowie zwischen verschiedenen Warteschlangen. Fehlerhafte oder ungünstig gesetzte Synchronisationspunkte führen zu Leerlauf und schwer auffindbaren Performance-Einbrüchen. Mit der Darstellung der Signal- und Wait-Punkte in der Timeline lassen sich solche Abhängigkeiten direkt nachvollziehen.

Damit einzelne Fences in einem Capture leichter zuzuordnen sind, wurde die WinPixEventRuntime erweitert. Entwickler können Fences nun mit Namen versehen, die anschließend in der Aufzeichnung erscheinen. Ergänzend lässt sich das Sampling-Intervall der CPU in Timing-Captures anpassen, um zwischen zeitlicher Auflösung und dem durch die Messung verursachten Overhead abzuwägen.

Oberfläche und Edit and Continue für Shader

Die Programmoberfläche erhielt ein einheitlicheres Erscheinungsbild und mehr Spielraum bei der Anordnung der Layouts. Panels lassen sich nun frei platzieren oder an den Rändern andocken, was Platz auf dem Bildschirm freigibt. Die Edit-and-Continue-Funktion für Shader wurde neu aufgesetzt. Shader können in der Pipeline-Ansicht oder in der neuen Edits-Ansicht bearbeitet werden, die alle veränderten Shader sammelt. Ein zusätzliches Edit-Menü erlaubt den Wechsel zwischen Original- und bearbeitetem Zustand, eine Shader-Sources-Ansicht listet sämtliche Shader eines Captures auf.

Über diese Schwerpunkte hinaus enthält die Version Ressourcen-Tracking für DXIL-basierte Shader, die Erfassung von Kindprozessen bei 32-Bit-Anwendungen für Launcher wie Steam sowie erweiterte Unterstützung für DirectX Raytracing samt zugehöriger Ereignisdetails. Hinzu kommen mehrere Fehlerbehebungen. Welchen Stellenwert Direct3D 12 für aktuelle Titel hat, zeigte etwa die Integration von DirectX 12 in Fortnite. Zu finden ist die Ausgabe samt vollständiger Änderungsliste im PIX-on-Windows-Blog der Microsoft DevBlogs.

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