Microsoft FY14 10-K: Hardware-Segment legt um 49 Prozent zu, 11,7 Millionen Xbox-Konsolen

Microsoft hat den Geschäftsbericht (10-K) für das am 30. Juni 2014 endende Geschäftsjahr am 31. Juli 2014 bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht. Nach den bereits gemeldeten Q2-Zahlen mit 3,9 Millionen ausgelieferten Xbox-One-Konsolen liefert der Jahresbericht nun den Blick auf das gesamte Fiskaljahr. Für das Segment, das in jenem Geschäftsjahr von D&C Hardware in Computing and Gaming Hardware umbenannt wurde, nennt der Konzern einen Umsatz von 9.628 Millionen US-Dollar. Im Vorjahr waren es 6.461 Millionen US-Dollar. Macht ein Plus von rund 3,2 Milliarden US-Dollar oder 49 Prozent.

Verkauft wurden im Geschäftsjahr 2014 insgesamt 11,7 Millionen Xbox-Konsolen, nach 9,8 Millionen im Jahr davor. Zum Segment zählen neben dem Xbox-Geschäft auch die Surface-Geräte und das PC-Zubehör von Microsoft. Den Großteil des Zuwachses brachten Xbox und Surface.

Xbox One treibt das Plattformgeschäft

Der Umsatz der Xbox-Plattform stieg im Geschäftsjahr 2014 um 1,7 Milliarden US-Dollar oder 34 Prozent. Als Hauptgrund nennt Microsoft den Verkauf der im November 2013 eingeführten Xbox One, der teilweise durch rückläufige Verkäufe der Xbox 360 ausgeglichen wurde. Die 11,7 Millionen Einheiten fassen beide Plattformen zusammen.

Parallel legte das Surface-Geschäft beim Umsatz um 1,3 Milliarden US-Dollar oder 157 Prozent zu. Microsoft führt das auf mehr verkaufte Geräte und Zubehörartikel zurück. Die Umbenennung des Segments von D&C Hardware in Computing and Gaming Hardware fiel ins vierte Quartal des Geschäftsjahres 2014. Hintergrund war die Bildung des separaten Segments Phone Hardware nach der Übernahme des Nokia-Geräte- und Servicegeschäfts.

Marge unter Druck durch höhere Kosten

Trotz des Umsatzsprungs sank die Bruttomarge des Segments leicht auf 893 Millionen US-Dollar, nach 956 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Grund war ein Anstieg der Umsatzkosten um 3,2 Milliarden US-Dollar oder 59 Prozent, den die höheren Erlöse nur teilweise auffingen. Allein bei der Xbox-Plattform kletterten die Umsatzkosten um 2,1 Milliarden US-Dollar oder 72 Prozent. Microsoft nennt dafür höhere Konsolenvolumina und die mit der Xbox One verbundenen Kosten.

Innerhalb der Sparte Devices and Consumer trug das Hardwaregeschäft damit kräftig zum Umsatzwachstum bei, blieb auf Margenebene aber durch die Anlaufkosten der neuen Konsolengeneration belastet. Der vollständige Geschäftsbericht ist zu finden im SEC-EDGAR-Archiv unter der für Microsoft hinterlegten CIK-Nummer 0000789019.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein