Sony Interactive Entertainment hat die PlayStation 5 Pro am 10. September 2024 offiziell angekündigt, der Verkauf startet am 7. November 2024. In Europa kostet die aufgewertete Variante der aktuellen Konsolengeneration 799,99 Euro, in den USA liegt der empfohlene Verkaufspreis bei 699,99 US-Dollar. Vorbestellen liess sich das Gerät ab dem 26. September 2024 über direct.playstation.com, der breite Handelsverkauf folgte ab dem 10. Oktober 2024. Vorgestellt wurde die Konsole von Hideaki Nishino, CEO der Platform Business Group bei Sony Interactive Entertainment.
Sony schiebt damit eine leistungsstärkere Version seiner Konsole nach, und zwar zu einem Preis, der über den bisherigen PS5-Modellen und deutlich über den aktuellen Xbox-Series-Konsolen liegt. Mitgeliefert werden eine 2 Terabyte große SSD und ein DualSense Wireless Controller. Ein optisches Laufwerk steckt nicht drin, das muss separat gekauft werden.
Technische Eckdaten der PS5 Pro
Drei Punkte hebt Sony bei der Hardware besonders hervor. Die GPU hat laut Hersteller 67 Prozent mehr Compute Units als die reguläre PS5 und arbeitet mit einer um 28 Prozent schnelleren Speicheranbindung. Daraus zieht Sony eine bis zu 45 Prozent schnellere Darstellung im Spielbetrieb. Dazu kommt eine überarbeitete Raytracing-Einheit, die Strahlen mit doppelter, teils dreifacher Geschwindigkeit der aktuellen PS5 berechnen soll.
Der dritte Baustein ist die PlayStation Spectral Super Resolution (PSSR), ein KI-gestütztes Upscaling, das auf maschinellem Lernen aufbaut und das Bild schaerfer machen soll. Bestehendes PS5-Zubehör funktioniert weiter, etwa PlayStation VR2 und der DualSense Controller. Spiele mit PS5-Pro-Optimierung kombinieren höhere Auflösung, höhere Bildraten und mehr Raytracing.
Was der Preis für Microsoft bedeutet
Mit 799,99 Euro setzt sich die Pro deutlich von Microsofts Preisstruktur ab, das im unteren und mittleren Segment mit Series X und Series S antritt. Sony zielt mit der Pro auf Käufer, die mehr zahlen und mehr Leistung erwarten, während Microsoft die laufende Generation ohne eine vergleichbare Zwischenstufe weiterführt. Wie sich Microsoft bei Hardware und Preisen aufstellt, lässt sich am Beispiel der Xbox Series X nachvollziehen. Eine höher angesetzte Konsole verschiebt jedenfalls die Bezugsgrößen für Leistung und Preis im gesamten Hardwaresegment.