Microsoft Japan hebt die unverbindliche Preisempfehlung für Xbox Series X und Xbox Series S in Japan an. Wirksam wird das zum 17. Februar 2023, beide Konsolen werden dann um jeweils 5.000 Yen teurer. Damit folgt der Konzern einer Preiskorrektur, die in Japan zuvor schon bei konkurrierenden Plattformen anstand. Die hauseigene Xbox-Hardware bleibt davon nicht verschont.
Was die Konsolen ab Februar kosten
Die Xbox Series X klettert von 54.978 Yen auf 59.978 Yen, jeweils inklusive Steuer. Die günstigere Series S geht von 32.278 Yen auf 37.978 Yen. Der Aufschlag liegt zwar in beiden Fällen bei 5.000 Yen, prozentual trifft es die Series S aber deutlich härter, weil sie vom niedrigeren Niveau startet. Verbindlich sind die Zahlen nicht. Den finalen Verkaufspreis setzen die Händler selbst, im Laden sind also Abweichungen drin.
Der schwache Yen zwingt zur Korrektur
Microsoft Japan begründet den Schritt mit einer regelmäßigen Bewertung lokaler Preisfaktoren und dem Ziel einer angemessenen Konsistenz zwischen den Regionen. Erfolgt sei die Anpassung nach Prüfung der japanischen Marktlage. Den eigentlichen Druck macht der schwache Yen gegenüber dem US-Dollar, der importierte Hardware verteuert und die Margen der Hersteller schmaler werden lässt. Mit der Anhebung schrumpft der Abstand zwischen japanischem und sonstigem regionalen Preisniveau. Auffällig daran: Die für die laufende Konsolengeneration kommunizierte Preisstabilität hielt der Konzern in anderen Märkten zunächst, die Erhöhung blieb auf Japan beschränkt.
