Start Games DirectX 12 Ultimate für Holiday 2020: AMD RX 6000 und NVIDIA RTX 30/20 mit vollem Feature-Set

DirectX 12 Ultimate für Holiday 2020: AMD RX 6000 und NVIDIA RTX 30/20 mit vollem Feature-Set

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DirectX 12 Ultimate für Holiday 2020: AMD RX 6000 und NVIDIA RTX 30/20 mit vollem Feature-Set
DirectX 12 Ultimate für Holiday 2020: AMD RX 6000 und NVIDIA RTX 30/20 mit vollem Feature-Set - Bild: DirectX Developer Blog

Microsoft hat am 29. Oktober 2020 im DirectX Developer Blog angekündigt, dass DirectX 12 Ultimate pünktlich zum Weihnachtsgeschäft 2020 auf einer breiten Auswahl aktueller PC-Grafikkarten ankommt. Die neue AMD Radeon RX 6000 Serie unterstützt den vollen Funktionsumfang der Programmierschnittstelle ebenso wie die NVIDIA GeForce RTX 30 Serie und die schon länger erhältliche RTX 20 Serie. Damit liegt der Standard, den Microsoft als gemeinsame Grafik-API für PC und die Xbox Series X|S vorgesehen hat, erstmals auf einer vergleichbaren Hardwarebasis über beide Plattformen hinweg.

Vier zentrale Hardwarefunktionen fasst DirectX 12 Ultimate zu einem verbindlichen Mindestprofil zusammen: DirectX Raytracing, Variable Rate Shading, Sampler Feedback und Mesh Shaders. Entwickler bekommen so eine einheitliche Zielplattform, deren Funktionen sich ohne getrennte Codepfade für unterschiedliche Hardwaregenerationen ansprechen lassen. Die Radeon RX 6800 und RX 6900 XT von AMD kamen am 18. November 2020 in den Handel und schlossen die Reihe der unterstützten Karten ab, nachdem NVIDIA mit Ampere schon zuvor in den Markt gegangen war.

Vier Kernfunktionen als gemeinsames Profil

DirectX Raytracing sorgt für physikalisch glaubwürdige Beleuchtung, Schatten und Reflexionen in Echtzeit. Variable Rate Shading regelt die Shading-Rate je nach Bildregion herunter und spart so gezielt Rechenleistung. Microsoft nennt dazu Messwerte aus Gears Tactics, wo Variable Rate Shading Leistungszuwächse von bis zu 18,9 Prozent brachte. Sampler Feedback nutzt hochauflösende Texturen effizienter und kürzt Ladezeiten, weil nur die tatsächlich benötigten Texturdaten nachgeladen werden. Mesh Shaders überarbeiten die Geometrie-Pipeline und erleichtern die Darstellung detailreicher, weitläufiger Spielwelten.

Für den Einsatz auf dem PC setzt Microsoft Windows 10 in der Version vom Mai 2020 oder neuer voraus, dazu eine kompatible Grafikkarte mit passendem Treiber. Ob ein System den vollen Funktionsumfang erreicht, zeigt die Prüfung über die Xbox Game Bar. An Titeln, die von den Funktionen Gebrauch machen, führt Microsoft unter anderem Gears Tactics, Far Cry 6, World of Warcraft: Shadowlands, Godfall, Dirt 5, The Riftbreaker und Cyberpunk 2077 auf.

Was das für die Spieleentwicklung bedeutet

Da die Funktionen nun parallel auf AMD- und NVIDIA-Hardware sowie auf der Xbox Series X|S laufen, gibt es eine gemeinsame technische Basis über Konsole und PC hinweg. Studios können Mesh Shaders oder Sampler Feedback gegen ein festes Profil entwickeln, statt sie an einzelne Grafikkartenmodelle zu binden. Mit dieser Ankündigung war das Profil von DirectX 12 Ultimate erstmals im PC-Markt bei mehreren Herstellern zu haben und damit für die Produktionsplanung von Spielen mit Raytracing und moderner Geometrieverarbeitung tatsächlich nutzbar.

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