Microsoft FY18 Q3: Gaming-Umsatz steigt um 18 Prozent, Xbox-Services um 24 Prozent

Microsoft hat seinen Quartalsbericht Form 10-Q für das am 31. März 2018 abgeschlossene dritte Quartal des Geschäftsjahres 2018 am 26. April 2018 bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht und weist darin für den Gaming-Bereich ein Umsatzplus von 18 Prozent aus. In absoluten Zahlen sind das 345 Millionen US-Dollar mehr als im Vorjahresquartal. Den Schub liefert laut Microsoft das Geschäft mit Xbox Software & Services, das um 24 Prozent zulegte. Der Konzern führt das vor allem auf starke Verkäufe von Drittanbieter-Titeln zurück.

Gaming zieht das Segment More Personal Computing mit nach oben

Gaming gehört zum Berichtssegment More Personal Computing. Dazu zählen neben Xbox-Hardware und Xbox Software & Services auch Windows, Surface und die Search-Werbung. Das Segment erreichte im Berichtsquartal 9.917 Millionen US-Dollar Umsatz, nach 8.775 Millionen US-Dollar ein Jahr zuvor. Das entspricht einem Plus von 13 Prozent. Das operative Ergebnis kletterte von 2.035 auf 2.523 Millionen US-Dollar, ein Zuwachs von 24 Prozent. Als Treiber nennt Microsoft höhere Erlöse aus Windows, Gaming, Surface und Search-Werbung.

Innerhalb des Gaming-Geschäfts trennt Microsoft die Erlöse aus Xbox Software & Services von den reinen Hardwareverkäufen. Zu Xbox Software & Services rechnet der Konzern Transaktionen, Abonnements und Werbung über Xbox Live, dazu Videospiele und Lizenzeinnahmen aus Spielen von Drittanbietern. Dieser servicegetriebene Teil wuchs mit 24 Prozent deutlich kräftiger als der Gesamtbereich. Das zeigt, wie sich das Geschäft vom Hardwareverkauf hin zu wiederkehrenden und transaktionsbasierten Erlösen verlagert. Wer die Hintergründe zu diesem Modell nachlesen will, wird in der Berichterstattung von XboxDev fündig.

Was das Quartal für den Gesamtkonzern bedeutet

Auf Konzernebene meldete Microsoft für die drei Monate bis zum 31. März 2018 einen Gesamtumsatz von 26.819 Millionen US-Dollar, nach 23.212 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal. Das sind 16 Prozent mehr. Das operative Ergebnis stieg von 6.723 auf 8.292 Millionen US-Dollar, also um 23 Prozent. Getragen wurde das Quartal vor allem vom Cloud- und Servicegeschäft. Auch Surface legte um 32 Prozent zu, allerdings gegen einen Vorjahresvergleich, der durch einen Produktauslauf belastet war. Die kompletten Segment- und Konzernzahlen stehen im Form 10-Q in der SEC-Datenbank EDGAR. Zu finden unter dem Link im ersten Absatz.

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