GTA 5 auf Xbox Series X|S: Höhere Bildrate und drei Grafikmodi

Grand Theft Auto V ist auf Xbox Series X|S mit drei Grafikmodi, höherer Bildrate und verkürzten Ladezeiten verfügbar. Die offizielle Xbox-Ankündigung vom 14. März 2022 nennt außerdem die Übertragung des Story-Modus-Fortschritts und der GTA-Online-Figuren. Die technische Analyse fällt gemischter aus: Golem.de beschreibt die Überarbeitung als solide, aber nicht als vollständiges Remaster.

Drei Modi für Auflösung und Bildrate

Der Fidelity-Modus priorisiert eine höhere Auflösung und zusätzliche Bildqualität, während Performance-Modi eine flüssigere Darstellung anstreben. Auf Xbox Series X kommt ein weiterer Modus hinzu, der eine höhere Bildrate mit erweiterten visuellen Effekten verbindet. Die Auswahl verschiebt damit je nach Einstellung das Verhältnis von Auflösung, Stabilität und grafischen Details. Die frühere PC-Überarbeitung von GTA V zeigt, dass Rockstar bereits bei der PC-Version verschiedene technische Zielwerte parallel bedienen musste.

Die neue Fassung profitiert außerdem von kürzeren Ladezeiten und einer höheren Sichtweite. Modelle und Beleuchtung wirken an einzelnen Stellen detaillierter, ein grundlegend überarbeitetes Rendering-System ist jedoch nicht zu erkennen. Das erklärt, warum die technische Wirkung im Vergleich zu einem nativen Remaster begrenzt bleibt.

Raytracing bleibt ein kleiner Effekt

Raytracing ergänzt vor allem Reflexionen und einzelne Beleuchtungseffekte. Im laufenden Spiel fällt der Unterschied je nach Szene nur wenig auf, während die zusätzliche Berechnung die verfügbare Leistung begrenzt. Für die Konsolenfassung steht damit die stabile Bildrate stärker im Mittelpunkt als ein umfassender grafischer Neustart.

Technischer Aufwand einer Überarbeitung

Für die Entwickler bedeutet eine solche Fassung mehr als eine höhere Auflösung. Neue Performance-Ziele müssen mit Streaming, Speicherverwaltung, Eingabe, Online-Funktionen und der Zertifizierung für die aktuelle Konsolengeneration abgestimmt werden. Der Fall zeigt, wie sich feste Hardwareprofile für die Qualitätssicherung nutzen lassen, ohne dass jede technische Verbesserung automatisch den Umfang eines Remakes erreicht.

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