Die Ranieri Agency startete im April 2020 ihre digitale Beratungseinheit Ranieri Digital Strategies früher als ursprünglich geplant. Die Agentur reagierte damit auf die Absage von Live-Veranstaltungen und den schnellen Wechsel vieler Unternehmen zu digitalen Formaten. Die damalige Branchenmeldung beschreibt den Start der Division und ihre Ausrichtung auf digitale Kommunikationsstrategien.
Ranieri Digital Strategies sollte Unternehmen dabei unterstützen, Budgets von abgesagten Messen, Konferenzen und Produktvorstellungen in digitale Angebote umzuleiten. Genannt wurden Webinare, Online-Events, Pressebriefings und Livestreams. Die Division wurde von Lisa Ranieri geleitet, Managing Director Deutschland war Ira Reckenthäler.
Digitale Formate für Gaming und Consumer Electronics
Die Ranieri Agency arbeitet nach eigenen Angaben unter anderem für Marken aus Consumer Electronics, Gaming und Lifestyle. Damit zielte die neue Einheit auf Branchen, deren Produkte normalerweise auf Messen, in Showrooms oder bei Presseevents vorgestellt werden. Digitale Briefings und spielbare Online-Demos konnten in dieser Phase einen Teil der fehlenden persönlichen Kontakte ersetzen, ohne eine Messe vollständig nachzubilden.
Im Mittelpunkt stand ein messbarer Kommunikationsansatz. Statt einzelne Online-Dienstleistungen getrennt anzubieten, wollte das Team die Ziele, Zielgruppen und Kennzahlen einer Kampagne mit den passenden Formaten verbinden. Die offizielle Ranieri-Kommunikation aus dieser Zeit beschreibt die veränderte Content- und Kommunikationsarbeit während des Lockdowns.
Mehr als eine Übergangslösung
Für Entwickler und Publisher war der Schritt auch deshalb relevant, weil digitale Produktvorstellungen, Community-Streams und Online-Pressegespräche seitdem dauerhaft zum Werkzeugkasten gehören. Die 2020 angekündigte Division war damit ein Beispiel dafür, wie Dienstleister ihre Prozesse an eine Branche mit international verteilten Teams und Publikum anpassen.
