Crytek und Cloud Imperium melden grundsätzliche Einigung

Crytek, Cloud Imperium Games und Roberts Space Industries haben dem US-Bundesgericht für den Central District of California am 20. Februar 2020 eine grundsätzliche Einigung zur vollständigen Beilegung ihres Rechtsstreits gemeldet. Die gemeinsame Eingabe trägt die Dokumentnummer 123 im Verfahren 2:17-cv-08937-DMG-FFM.

Die Parteien erklärten, die vereinbarten Bedingungen noch schriftlich auszuarbeiten. Sie beantragten dafür 30 Tage. Nach Unterzeichnung wollten sie dem Gericht eine gemeinsame Erklärung zur Beendigung des Verfahrens vorlegen. Die Anzeige allein belegt damit noch keinen bereits vollzogenen Abschluss.

Keine Angaben zu Zahlungen oder Schuldeingeständnissen

Das zweiseitige Dokument nennt weder einen Geldbetrag noch eine Verteilung der Verfahrenskosten. Es enthält auch kein Schuldeingeständnis und keine gerichtliche Entscheidung über die ursprünglichen Vorwürfe. Aus der Einigungsanzeige lässt sich deshalb kein Prozesserfolg einer Seite ableiten.

Crytek hatte im Dezember 2017 wegen der CryEngine-Lizenz für Star Citizen geklagt. Zu den damaligen Streitpunkten gehörte die Frage, ob die Vereinbarung auch das separat angebotene Squadron 42 umfasste. Cloud Imperium wies die Klage seinerzeit zurück. Diese gegensätzlichen Positionen waren Behauptungen der Parteien, keine festgestellten Vertragsverstöße.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein