Nintendo Play Station: Prototyp für 360.000 Dollar versteigert

Der Nintendo-Play-Station-Prototyp ist im März 2020 bei Heritage Auctions für insgesamt 360.000 US-Dollar versteigert worden. Peter Steinlechner berichtete am 6. März über den abgeschlossenen Verkauf und nannte 300.000 Dollar ohne Käuferaufgeld. Die damalige Losbeschreibung weist einen Käuferaufschlag von 20 Prozent aus.

Das Auktionshaus datierte das gemeinsame Entwicklungsgerät von Sony und Nintendo auf etwa 1992. Es kombiniert einen Steckplatz für Super-Nintendo- beziehungsweise Super-Famicom-Module mit einem CD-ROM-Laufwerk. Ein Präsentationsvideo von Heritage Auctions stellt den Prototyp vor.

Module spielbar, CD-Spiele nicht dokumentiert

Heritage erklärte, Mortal Kombat von einem Super-Famicom-Modul auf dem Gerät gespielt zu haben. Das von Benjamin Heckendorn reparierte Laufwerk könne Musik-CDs wiedergeben. Aus der ursprünglichen Entwicklungsphase seien dagegen keine eigens dafür produzierten CD-Spiele bekannt. Zum Los gehörte außerdem eine Boot- beziehungsweise Debug-Cartridge, die den CD-Anschluss und das Super-Disc-Betriebssystem zugänglich macht.

Die häufig genannte Zahl von 200 Prototypen kennzeichnete Heritage selbst als ungesicherte Angabe. Auch die behauptete Zerstörung der übrigen Geräte wurde nicht als nachgewiesener Bestand dokumentiert. Das versteigerte Entwicklungsgerät stammt aus der gescheiterten Zusammenarbeit und ist nicht mit der später veröffentlichten PlayStation 1 gleichzusetzen.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein