Microsoft hat auf der GDC 2018 DirectX Raytracing (DXR) für DirectX 12 angekündigt. Die Erweiterung ermöglicht hardwarebeschleunigte Strahlenverfolgung in Echtzeit und ergänzt die klassische Rasterisierung um eine zweite Rendertechnik.
DXR beschreibt eine eigene Pipeline mit Ray-Generation-, Closest-Hit-, Any-Hit- und Miss-Shadern. Eine Beschleunigungsstruktur übernimmt die Traversierung der 3D-Szene, während Entwickler die Berechnung von Reflexionen, Schatten und globaler Beleuchtung in HLSL steuern können.
PIX unterstützt die API ab dem ersten Tag
Für die Entwicklung kündigte Microsoft Unterstützung in PIX für Windows an. Damit konnten Entwickler die neue API bereits in der Vorschau untersuchen und GPU-Berechnungen analysieren. Die DirectX-12-Ankündigung auf der GDC 2014 hatte zuvor den Grundstein für die stärker hardwareorientierte Grafik-API gelegt.
Zum Start zeigte Microsoft gemeinsam mit Epic Games, Futuremark und EA-Seed technische Demonstrationen. Die Unterstützung durch Grafikkartenhersteller sollte anschließend in Treibern und Hardware umgesetzt werden. Die offizielle Detailseite zum Windows-10-Update dokumentiert die spätere Bereitstellung der fertigen DXR-Unterstützung. DXR wurde damit zu einer zentralen Erweiterung für moderne PC- und Konsolengrafik.
