Ivy Juice Games gibt beim Soundtrack von My Little Cafe Nightmare nach eigenen Angaben 95 Prozent der Erlöse an Komponist Michael „SirErzor“ Klug weiter. Fünf Prozent entfallen auf den Publisher. Das Team hat diese Aufteilung am 9. Juni 2026 zusammen mit der Veröffentlichung des Musikpakets auf Steam bekannt gegeben.
Die offizielle Produktseite des Soundtracks nennt Klug als Künstler und Komponisten. Das separat angebotene Album enthält sechs Stücke, darunter A cozy Nightshift, Dancing Bones und Vampire Walz. Das Hauptspiel ist nicht Teil des Musikpakets.
Aufteilung der Erlöse statt vollständiger Vertragsdetails
Die Mitteilung erläutert nicht, welche Abzüge vor der Verteilung berücksichtigt werden. Die 95 Prozent lassen sich deshalb nicht mit einem Anteil am gesamten Verkaufspreis gleichsetzen. Angaben zu Vorschüssen, einer möglichen Kostenverrechnung oder anderen Vergütungsbestandteilen enthält die Ankündigung nicht.
Die ausgewiesene Beteiligung macht einen Teil der Zusammenarbeit zwischen Indie-Publisher und Komponist öffentlich. Auch andere kleine Studios beschäftigen sich mit der Finanzierung und Herkunft ihrer Spielmusik: Gilligames hatte im Mai angekündigt, KI-generierte Musik schrittweise durch Aufnahmen von Musikern zu ersetzen.

