Die Xbox-Sparte von Microsoft hat ihre internen Leistungsziele über mehrere Jahre hinweg verfehlt. Nach einem Bericht, den XboxDynasty unter Verweis auf GameFile zusammenfasst, haben Führungskräfte ihre vergütungsrelevanten Vorgaben in fünf der vergangenen sechs Jahre nicht erreicht.
Ziel und Ergebnis im letzten Bewertungszeitraum
Besonders deutlich fällt die Abweichung im jüngsten Bewertungszeitraum aus. Microsoft hatte ein Wachstum von 4,3 Prozent bei den Umsätzen mit Xbox-Inhalten und -Diensten angepeilt. Tatsächlich ging der entsprechende Umsatz um 6 Prozent zurück. Der Bewertungszeitraum endete am 30. Juni 2026.
Die Kennzahlen sind laut dem Bericht seit 2020 Bestandteil der Vergütungsziele hochrangiger Microsoft-Führungskräfte, einschließlich der Ebene des Konzernchefs. Sie unterscheiden sich von den allgemeinen Geschäftszielen des Unternehmens und dienen speziell der Bewertung variabler Vergütungsbestandteile. Die Entwicklung passt zu den jüngsten Personalentscheidungen im Xbox-Bereich, etwa dem Abgang von COO Helen Chiang.

