GERMAN ESPORTS SUMMIT 2026: Impulse für den Standort und erste Award-Premiere

Unter dem Motto „Made in Germany – Deutschlands E-Sport im internationalen Wettbewerb“ versammelte der GERMAN ESPORTS SUMMIT 2026 am 23. Oktober Akteure aus Sport, Politik, Bildung und Wirtschaft im Kölner XPERION. Die Fachkonferenz des E-Sport-Bund Deutschland e. V. (ESBD) widmete sich zentralen Weichenstellungen für die Branche: Neben der Zukunftsfähigkeit deutscher Organisationen im weltweiten Vergleich standen der Aufbau verlässlicher Nachwuchsstrukturen und die veränderte Medien- und Berichterstattungslandschaft auf der Agenda.

Flankiert wurden die Paneldiskussionen von Vernetzungsformaten wie dem Diversity Brunch, der mit Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie der Standortmarke GamesCapitalBerlin ausgerichtet wurde. In den Fachbeiträgen wurde betont, dass nachhaltige Strukturen im Breitensport, eine engere Verzahnung mit Bildungsträgern und tragfähige wirtschaftliche Rahmenbedingungen nötig sind, um Talente langfristig im Land zu halten und international konkurrenzfähig zu bleiben.

Christopher Flato (ESBD), Bürgermeisterin Maria Helmis-Arend (Köln), Katrin Lögering (MdL Grüne NRW) und Florian Weber (Kreisverband Köln) beim GERMAN ESPORTS SUMMIT 2026 - Bild: Viola Schuldner/ESBD
Christopher Flato (ESBD), Bürgermeisterin Maria Helmis-Arend (Köln), Katrin Lögering (MdL Grüne NRW) und Florian Weber (Kreisverband Köln) – Bild: Viola Schuldner/ESBD

Politischer Dialog und kommunale Verankerung

Auch die Politik begleitete die Konferenz: Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), übermittelte eine Videobotschaft an die Konferenzteilnehmer. Kölns Bürgermeisterin Maria Helmis-Arend unterstrich im Grußwort der Stadt die Bedeutung des E-Sports als festen Bestandteil der digitalen Gegenwartskultur und forderte eine noch stärkere Verknüpfung der internationalen Strahlkraft mit lokalen Vereinen, Wissenschaft und Jugendarbeit vor Ort.

Premiere für den GERMAN ESPORTS AWARD

Den feierlichen Abschluss bildete die erstmalige Verleihung des GERMAN ESPORTS AWARD durch den ESBD. Caster Maurice „Mori“ Lange moderierte die Ehrung in acht Kategorien, die sowohl sportliche Spitzenleistungen als auch gesellschaftliches Engagement würdigte:

  • E-Sportlerin des Jahres: Evi „Blossi“ Sutter (Team ALTERNATE aTTaX)
  • E-Sportler des Jahres: Mathaios „Kid Bomba“ Chatzilakos (Team Spirit)
  • E-Sport-Team des Jahres (female): G2 Gozen
  • E-Sport-Team des Jahres (male): MOUZ
  • Newcomerin des Jahres: Natascha Emorfili „Honda CBR 500 R“ Latzel (Team Vitality)
  • Newcomer des Jahres: Robert Brysik (Manchester City)
  • Engagement-Preis Diversity: GG E-Sport und Gaming Jugendzentrum (Melina Schwarzer)
  • Community-Preis Caster:in des Jahres: Eylem Gündogdu

Mit der Auszeichnung setzt der Verband ein sichtbares Zeichen für Vielfalt und Talentförderung. Der Summit und die Award-Premiere sollen künftig als fester Treffpunkt dienen, um den branchenübergreifenden Dialog zwischen E-Sport-Organisationen, Wirtschaft und Politik in Deutschland zu verstetigen.

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