IFA 2019: Dynabook Tecra X50-F mit Thunderbolt 3, Wi-Fi 6 und IGZO-Display

Dynabook, das aus Toshiba hervorgegangene und seit 2019 von Sharp mehrheitlich kontrollierte Unternehmen, hat auf der IFA 2019 in Berlin sein neues 15,6-Zoll-Business-Notebook Tecra X50-F vorgestellt. Das Gerät wiegt laut Hersteller ab 1,36 kg und soll damit trotz der Bildschirmgröße mobil einsetzbar sein. Das geringe Gewicht ergibt sich aus dem Magnesiumgehäuse mit Honeycomb-Rippenstruktur, das nach Dynabook-Angaben 40 Prozent leichter als Kunststoff ausfällt und dabei MIL-STD-810G-Militärtests besteht.

Als Prozessoren kommen Intel-Core-CPUs der achten Generation (Whiskey Lake) zum Einsatz: Core i3-8145U, Core i5-8265U und Core i7-8565U. Die Basis-Konfiguration ist mit 4 GByte RAM und einer 256-GByte-SSD ausgestattet, optionale Ausbaustufen reichen bis 16 GByte Arbeitsspeicher und erweitertem SSD-Speicher. Für den deutschen Markt nennt Golem.de einen Einstiegspreis von rund 1.200 Euro; Konfigurationen mit mehr RAM und schnellerer CPU kosten zwischen 1.500 und 2.500 Euro. Dynabook wollte die Geräte ab Oktober 2019 ausliefern.

Anschlüsse für Entwickler- und Profi-Arbeitsplätze

Gegenüber der reinen CPU-Generation sticht die Anschlussausstattung hervor: Das Tecra X50-F verfügt über zwei USB-A-Buchsen nach USB 3.2 Gen 2 sowie zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse, die sich mit der optional erhältlichen Thunderbolt-3-Dock kombinieren lassen. Darüber hinaus ist ein HDMI-2.0b-Ausgang für externe Displays bis 4K eingebaut. Wireless-Konnektivität liefert Wi-Fi 6 (802.11ax), das in dicht belegten Umgebungen wie Messehallen durch erhöhte Kapazität und geringere Latenz punkten soll, ergänzt durch Bluetooth 5.0. Optional ist ein LTE-Modem erhältlich.

Das 15,6-Zoll-Display arbeitet mit einem IGZO-Panel von Sharp, das laut Hersteller halb so viel Strom verbraucht wie ein konventionelles LC-Display. In Verbindung mit einem Drei-Zellen-Akku nennt Dynabook eine Laufzeit von bis zu 17 Stunden; dieser Wert gilt unter den standardisierten MobileMark-2014-Testbedingungen und dürfte im Praxisbetrieb deutlich darunter liegen. Die Tastatur ist um einen Trackpoint ergänzt, der aus Toshibas früheren Profi-Notebooks bekannt ist. Zur Sicherheitsausstattung zählen eine IR-Kamera für Windows-Hello-Gesichtserkennung, ein Fingerabdrucksensor im Touchpad von Synaptics, TPM 2.0 und ein mechanischer Webcam-Schieber.

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