Capcom hat am 6. Oktober RE:Dox 1.0.1 mit Sicherheits- und Kompatibilitätskorrekturen veröffentlicht. Die quelloffene .NET-Bibliothek verarbeitet strukturierte Daten. Capcom beschreibt sie als Bestandteil der REX-Technologie für seine nächste Engine-Generation, nicht als vollständige öffentliche Spiele-Engine.
Die Dokumentation von RE:Dox nennt .NET 10 als Mindestvoraussetzung und Apache 2.0 als Lizenz. Daten werden in eine gemeinsame Token-Struktur eingelesen, die Bearbeitung und Formatkonvertierung ermöglicht. JSON, JSON5, CBOR und MessagePack gehören zum Angebot. TOML, XML, HTML und CSV werden als Preview-Komponenten geführt.
Geändertes Verhalten beim Einlesen
Version 1.0.1 korrigiert unter anderem die Behandlung ungültiger UTF-8-Sequenzen, den Zugriff auf wiederverwendete Parserpuffer und die Prüfung beschädigter CBOR-Daten. Nicht konvertierbare Zahlenzeichenfolgen lösen nun eine FormatException aus. Beim Einlesen eines JSON-null-Werts in eine Sammlung wird null zurückgegeben. CSV-Datensätze mit abweichender Spaltenzahl werden abgewiesen. Bestehende Integrationen müssen diese Verhaltensänderungen beim Update berücksichtigen.
Für das binäre DOX-Format bleibt die Einschränkung auf vertrauenswürdige Eingaben bestehen. Die Dokumentation warnt ausdrücklich vor Daten aus nicht authentifizierten Netzwerkquellen oder Nutzer-Uploads. Mehrere veränderbare Dokumenttypen benötigen außerdem externe Synchronisation, wenn verschiedene Threads darauf zugreifen.
Capcom setzt seit Jahren auf eigene Engine-Technologie für mehrere Spieleprojekte. Die öffentliche Bibliothek macht einen Datenbaustein zugänglich, nicht automatisch Renderer, Editor oder andere Teile der Engine. Ihre angegebenen Benchmarks sind Messungen des Projekts; unsere Redaktion hat keine eigenen Vergleichstests durchgeführt.

