GitLab hat am 22. Februar 2019 GitLab 11.8 mit Erweiterungen für CI/CD und GitLab Pages veröffentlicht. Projektübergreifende Pipelines lassen sich nun direkt über die CI-Konfiguration auslösen. Pages unterstützt außerdem Projekte innerhalb von Untergruppen.
Pipeline-Trigger setzen Premium oder Ultimate voraus
Das neue Schlüsselwort trigger: gehört in einen Bridge-Job. Dieser kann nach erfolgreichem Pipeline-Lauf eine nachgelagerte Pipeline eines anderen Projekts starten. Zuvor ließ sich dies bereits über einen API-Aufruf aus einem Job heraus umsetzen. Die Neuerung vereinfacht also die Konfiguration, führt projektübergreifende Pipelines aber nicht erstmals ein.
Die offiziellen Release-Details zu GitLab 11.8 ordnen diese Trigger-Funktion den damaligen Editionen Premium und Ultimate zu. Für Core und Starter ist sie dort nicht aufgeführt. Die Einschränkung betrifft die beschriebenen integrierten Trigger, nicht pauschal jede Form automatisierter Builds.
Pages veröffentlicht Dokumentation aus Untergruppen
Die Pages-Erweiterung steht laut Release-Unterlagen in Core, Starter, Premium und Ultimate zur Verfügung. Projektseiten können damit auch aus Untergruppen entstehen. Ihre Adresse folgt dem Muster toplevel-group.gitlab.io/subgroup/project. Zusätzlich enthält die Version Vorlagen für Pages-Seiten.
Für Spiele- und Middleware-Teams lassen sich damit etwa getrennt verwaltete Komponenten in Build-Ketten verbinden oder technische Dokumentation neben einem Projekt veröffentlichen. Das sind mögliche Anwendungsfälle, keine von GitLab benannten Studioprojekte. Bereits GitLab 11.0 führte Auto DevOps aus der Beta-Phase und bündelte Build, Prüfung und Bereitstellung.
Archivhinweis: Der Beitrag beschreibt die Funktionen und Editionsnamen vom Februar 2019. Er ist keine Empfehlung, diese alte Softwareversion heute produktiv einzusetzen.

