Albert Penello warnt nach der E3 2019 davor, die Leistung von Project Scarlett und PlayStation 5 aus frühen Entwicklergeräten abzuleiten. Der frühere Xbox-Manager hält Dev-Kit-Spezifikationen zu diesem Zeitpunkt für wenig aussagekräftig. Er veröffentlichte seine Einschätzung am 17. Juni 2019 auf Twitter.
Als Beispiel nennt Penello Project Scorpio, später als Xbox One X veröffentlicht: Erste Hardware-Inbetriebnahmen hätten im Dezember 2016 stattgefunden, reguläre Dev-Kits seien im März 2017 verschickt worden. Für die Xbox 360 habe Microsoft zunächst Macs als Entwicklungsgeräte ausgegeben. Er beschreibt damit seine Erfahrungen mit früheren Projekten, keine bestätigten Scarlett-Spezifikationen.
Keine Aussage über den Sieger im Leistungsvergleich
In einer anschließenden Antwort grenzt Penello seine Aussage weiter ein: Eine Konsole könne durchaus leistungsfähiger als die andere geplant sein. Das ließe sich zu diesem frühen Zeitpunkt aber nicht aus den vorhandenen Dev-Kits bestimmen. Auch eine stärkere PS5 schließt er ausdrücklich nicht aus.
Penello hatte Microsoft im April 2018 nach 18 Jahren verlassen. Er spricht hier als ehemaliger Mitarbeiter, nicht als offizieller Sprecher des Unternehmens. Für Project Scarlett hatte Phil Spencer höhere Bildraten und mehr CPU-Leistung als Entwicklungsziele genannt. Das ersetzt keinen Vergleich fertiger Konsolen.

