E-Sport: Cheating betrifft Software, Hardware und Wettabsprachen

Eine am 6. September 2018 veröffentlichte Analyse von Marc Ruef bei scip untersucht Betrug im E-Sport. Neben Wettabsprachen beschreibt der Sicherheitsforscher manipulierte Aufzeichnungen, Spielsoftware und Eingabegeräte.

Zusammengeschnittene Speedruns können durch Unstimmigkeiten in Bild und Ton auffallen. Bei Wetten nennt Ruef ungewöhnliches Spielverhalten und auffällige Einsätze als Hinweise, nicht als automatischen Betrugsnachweis.

Spielclient und Geräte getrennt prüfen

Aimbots übernehmen das Zielen, Wallhacks verraten sonst verborgene Positionen. Manipulierte Geräte und unerlaubte Kommunikation verlangen dagegen Kontrollen außerhalb des Spielclients. Welche Glitches zulässig sind, hängt auch vom Regelwerk ab.

Zur Analyse von Verhaltensmustern verlinkt scip eine Aufzeichnung des GDC-Vortrags von Valves John McDonald. VACnet nutzt Deep Learning zur Vorauswahl auffälliger Partien, die anschließend weiter geprüft werden können.

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