Turtle Beach hat am 6. August 2018 60,8 Millionen US-Dollar Umsatz für das zweite Quartal gemeldet, 218 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Nettogewinn beträgt 6,3 Millionen Dollar nach 7,1 Millionen Dollar Verlust. Das bereinigte EBITDA erreicht 9,8 Millionen Dollar.
Das EBITDA ist eine bereinigte Non-GAAP-Kennzahl, nicht der Nettogewinn. Die Meldung beschreibt die Ergebnisse von April bis Juni 2018 und keine aktuelle Geschäftsentwicklung.
Turtle Beach trennt Quartalsumsatz und Marktanteil
Unter Berufung auf NPD nennt Turtle Beach für Konsolen-Headsets in den USA und Kanada einen Umsatzmarktanteil von 45,5 Prozent im ersten Halbjahr, nach 39,8 Prozent. Dieser Anteil ist weder der Unternehmensumsatz noch dessen Wachstumsrate. Region und Zeitraum unterscheiden sich von den Quartalszahlen.
Der damalige Geschäftsführer Juergen Stark führt die Nachfrage unter anderem auf Fortnite und PUBG zurück. Das ist eine Erklärung des Unternehmens, keine unabhängige Untersuchung zur Wirkung einzelner Spiele.
Höhere Jahresprognose und neue Headsets
Für 2018 erhöht Turtle Beach die Umsatzprognose von 205 auf 255 Millionen Dollar. Prognosen sind Erwartungen, keine bereits erzielten Jahresergebnisse.
Zum damaligen Produktangebot gehört das Turtle Beach Stealth 300. Die Produktmitteilung vom Juli 2018 nennt Xbox One und PlayStation 4 als Zielplattformen. Das Beitragsbild zeigt die Xbox-Ausführung dieses Headsets, nicht eine Visualisierung der Geschäftszahlen.
Der folgende Aktienchart wird dynamisch geladen. Er stellt keinen gespeicherten Börsenkurs vom August 2018 dar.

