Der Xbox-Stellenabbau könnte nach einem Bericht von Jez Corden unter dem zuvor genannten Umfang bleiben. Bei Windows Central schreibt der Journalist unter Berufung auf eigene Quellen, Microsoft setze stärker auf Umstrukturierungen und interne Versetzungen. Eine neue verbindliche Gesamtzahl nennt der Bericht nicht. Microsoft hat ein reduziertes Ziel in der aktuellen Mitteilung nicht bestätigt.
Die Behauptung bezieht sich auf das im Juli angekündigte Programm mit rund 3.200 Stellen. Davon sollten etwa 1.600 unmittelbar entfallen. Die übrigen 1.600 beschreiben den damals vorgesehenen weiteren Umfang, nicht eine zusätzlich zu den 3.200 zu addierende Entlassungswelle.
268 neue Kürzungen sind offiziell bestätigt
Am 22. September hatte Microsoft 268 weitere Stellenstreichungen und neue Zuständigkeiten der Studios bestätigt. Booty beschreibt den Umbau einschließlich der Studio-Abgaben als ungefähr zu drei Vierteln umgesetzt. Dieser Fortschrittswert ist keine präzise Zählung bereits entlassener Personen und erlaubt keine Hochrechnung auf eine endgültige Stellenzahl.
Auch eine Versetzung und eine Ausgliederung haben unterschiedliche Folgen. Bei einem internen Wechsel bleibt das Arbeitsverhältnis im Konzern, bei einem ausgeschiedenen Studio kann die Beschäftigung außerhalb Microsofts weitergehen. Ob dadurch Kündigungen vermieden werden und wie viele, lässt sich nur anhand konkreter Personalangaben feststellen. Solche überprüfbaren Angaben liefert die aktuelle Meldung nicht.

