Computex 2018: NVIDIA Isaac verbindet Jetson Xavier und Robotik-SDK

Auf der Computex 2018 hat NVIDIA am 3. Juni die Plattform Isaac für autonome Maschinen vorgestellt. Die offizielle Mitteilung verbindet dafür neue Hardware, Entwicklungssoftware und eine virtuelle Umgebung für Robotersimulationen.

Im Mittelpunkt steht Jetson Xavier. NVIDIA nennt mehr als neun Milliarden Transistoren und eine Rechenleistung von über 30 TOPS. Das System kombiniert unter anderem eine Volta-GPU mit Tensor Cores, eine ARM64-CPU mit acht Kernen, zwei Deep-Learning-Beschleuniger sowie eigene Prozessoren für Bild- und Videoverarbeitung.

Isaac SDK und Isaac Sim für die Entwicklungsphase

Das Isaac SDK stellt APIs und Werkzeuge für Roboteralgorithmen und eine beschleunigte Laufzeit bereit. Isaac IMX bündelt von NVIDIA entwickelte Anwendungen für die Verarbeitung von Sensordaten. Isaac Sim dient als virtuelle Testumgebung, in der autonome Maschinen trainiert und mit Jetson Xavier in Hardware-in-the-Loop-Szenarien geprüft werden können.

Die Plattform richtet sich zunächst an industrielle Aufgaben in Fertigung, Logistik, Landwirtschaft und Bau. Der Entwicklerkit sollte ab August weltweit für 1.299 US-Dollar über Distributoren erhältlich sein. Die Kombination aus Simulation und Zielhardware ist auch für technische Teams interessant, die Verhalten vor dem Einsatz auf einem physischen System testen müssen.

NVIDIA hatte mit dem Jetson TX2 bereits eine kompakte Plattform für GPU-beschleunigte Anwendungen vorgestellt. Isaac verschiebt den Schwerpunkt von der Rechenhardware auf einen vollständigen Entwicklungsablauf aus Software, Simulation und Bereitstellung.

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