JetBrains hat RubyMine 2018.1 veröffentlicht. Die offizielle Ankündigung nennt eine überarbeitete Kern-Engine für die statische Analyse als zentrale Änderung. Codevervollständigung, Inspektionen und weitere Code-Insight-Funktionen sollen dadurch schneller reagieren und Ruby-, Rails- sowie Gem-Projekte genauer auflösen.
Die neue Version trägt die Build-Nummer 181.3204.562. Zusätzlich zur Analyse-Engine bündelt sie eine einheitliche Run-Anything-Aktion, Postfix-Codevervollständigung, Inline-Diagramme in der Markdown-Vorschau und Erweiterungen für Debugger, JavaScript und Versionsverwaltung.
Neue Analyse-Engine für Ruby- und Rails-Projekte
Die Engine berücksichtigt laut JetBrains unter anderem Includes, Extends und ActiveSupport::Concern. Dadurch soll RubyMine Abhängigkeiten und Navigationsziele in größeren Codebasen zuverlässiger erkennen. Die offiziellen Release Notes dokumentieren die Entwicklung der Version und die verbliebenen Korrekturen vor der finalen Veröffentlichung.
Run Anything bündelt das Starten von Rake-Aufgaben, Rails-Servern sowie Skripten und Konsolenbefehlen. Mit gedrückter Umschalttaste wechselt die Aktion in den Debug-Modus. Bei der Postfix-Vervollständigung können bestehende Ausdrücke umgewandelt werden, ohne den Cursor an eine andere Stelle zu setzen.
Für technische Teams in der Spiele- und interaktiven Medienentwicklung sind außerdem die Teil-Commits in Git und die Diagnosefunktionen relevant. RubyMine 2018.1 führt damit die Linie der JetBrains-IDE-Werkzeuge für Unity- und .NET-Projekte fort, richtet sich aber weiterhin speziell an Ruby- und Rails-Codebasen.

