Amazon Sumerian: Browser-Editor für VR-, AR- und 3D-Anwendungen

AWS hat am 27. November 2017 Amazon Sumerian als browserbasierten Editor für VR-, AR- und 3D-Anwendungen vorgestellt. Der Dienst startete als Preview und sollte interaktive Szenen ohne lokal installierte 3D-Entwicklungsumgebung zugänglich machen.

Der Editor läuft im Browser und bündelt eine Objektbibliothek, Vorlagen, den Import eigener 3D-Assets sowie Werkzeuge für Animationen und Skripte. AWS nannte FBX- und OBJ-Dateien als unterstützte Formate. Unity-Projekte sollten zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls importiert werden können. Für eigene Logik stand eine JavaScript-Bibliothek der 3D-Engine bereit.

Sumerian verbindet Szenen mit AWS-Diensten

Sumerian konnte virtuelle Gastgeber mit anpassbarer Stimme, Sprache und Erscheinungsbild in eine Szene einbinden. Über Amazon Polly und Amazon Lex ließen sich Sprachausgabe und natürliche Sprache ergänzen. Eine Anbindung an AWS Lambda sollte außerdem die Nutzung weiterer Cloud-Dienste aus eigenen Skripten ermöglichen.

Die fertigen Anwendungen zielten auf WebVR-kompatible Browser und Hardware wie Oculus Rift, HTC Vive und iOS-Geräte. Unterstützung für Googles ARCore auf Android war angekündigt. Für Teams, die interaktive Medien oder Spiele für mehrere Zielgeräte prototypisieren, ergänzte Sumerian damit den früheren VR- und Grafikfokus von Amazon Lumberyard um einen browserbasierten Szeneneditor.

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