Microsoft hat am 4. Oktober 2017 Java-Unterstützung für Azure Functions als öffentliche Vorschau angekündigt. Entwickler können damit ereignisgesteuerte Funktionen in Java schreiben und sie in der serverlosen Azure-Umgebung ausführen lassen.
Die Vorschau umfasst Trigger und Datenbindungen, automatische Skalierung sowie eine Abrechnung nach tatsächlicher Ausführung. Microsoft nennt damit ein Modell, bei dem für einzelne Funktionen keine dauerhaft laufende Serverinfrastruktur eingerichtet werden muss.
Maven und lokale Werkzeuge für Java-Projekte
Für die Bereitstellung stellt Microsoft ein Maven-Plug-in bereit. Mit den Azure Functions Core Tools lassen sich Funktionen außerdem lokal ausführen und debuggen. Unterstützung für Eclipse, IntelliJ und Visual Studio Code soll den Einstieg in bestehende Java-Entwicklungsumgebungen erleichtern.
Die Java-Unterstützung erweitert Azure Functions um eine weitere Sprache für Backends, Automatisierungen und Dienste, die auf Ereignisse reagieren. Azure Functions hatte zuvor bereits den General-Availability-Status erreicht, die Java-Unterstützung befand sich zu diesem Zeitpunkt jedoch noch in der Vorschau.

