Perplexity stellt Portable Computer seit dem 14. September auch in seiner Windows-App bereit. NVIDIA nennt GeForce-RTX- und RTX-PRO-GPUs mit mindestens 24 GB Grafikspeicher als Voraussetzung. Der Agent nutzt lokale Modelle für mehrstufige Aufgaben und ergänzt den bisherigen Betrieb unter Linux sowie auf DGX Spark.
Die Anwendung richtet ein angepasstes lokales Modell ein, beispielsweise Qwen 3.8 27B. Nach Herstellerangaben verbrauchen vollständig lokal erledigte Aufgaben keine Perplexity-Computer-Credits. Benötigt ein Arbeitsschritt Cloud-Unterstützung, soll der Agent vor der Übertragung von Informationen eine Zustimmung einholen.
Lokale Verarbeitung ist nicht gleich vollständiger Offlinebetrieb
Zu den angebundenen Diensten zählen unter anderem GitHub, Slack und Google Drive. Als Entwicklungsbeispiel nennt NVIDIA das Sichten offener Pull Requests und das Erkennen veralteter Dokumentation. Lokale Modellverarbeitung bedeutet deshalb nicht, dass auch jeder verbundene Dienst ohne Netzverbindung arbeitet. Zugriffe auf externe Arbeitsdaten sind davon getrennt zu betrachten.
Der Ansatz ergänzt den lokalen Betrieb von OpenClaw auf RTX-GPUs. Die Ankündigung beschreibt Funktionen und Hardwareanforderungen, liefert aber keine unabhängigen Messungen zu Geschwindigkeit oder Zuverlässigkeit. Für Windows-Systeme unterhalb der genannten VRAM-Grenze wird hier keine Unterstützung zugesagt.

