Acer hat am 30. August auf der IFA 2017 den Gaming-Desktop Predator Orion 9000 angekündigt. Die Reihe sollte bis zu vier Radeon-RX-Vega-Grafikkarten oder zwei GeForce GTX 1080 Ti im SLI-Verbund aufnehmen. Als CPU nennt Acer bis zu einen Core i9 Extreme Edition mit 18 Kernen und 36 Threads.
Hinzu kommen bis zu 128 GB Quad-Channel-DDR4 und drei M.2-Steckplätze. Flüssigkeitskühlung und IceTunnel 2.0 sollen die Wärme abführen. Acer beschreibt dafür getrennte Temperaturzonen und Luftkanäle sowie bis zu fünf 120-mm-Lüfter. Die genaue Ausstattung hängt von Modell und Region ab.
Desktop-Ausbau statt Notebook-Gehäuse
Tragegriffe und Rollen sollen den Transport erleichtern. Werkzeuglos abnehmbare Seitenwände und eine zu öffnende Oberseite dienen dem Zugang zu Komponenten. Zuvor hatte Acer die Predator-Notebooks Triton 700 und Helios 300 vorgestellt. Der Orion ergänzt diese Produktfamilie um einen ausbaubaren Desktop.
Die Anzahl möglicher Grafikkarten ist keine Messung der Spieleleistung. Ebenso belegen 18 CPU-Kerne allein keine konkrete Beschleunigung von Builds oder Rendering. Die Ankündigung enthält dafür keine unabhängigen Benchmarks.
Für EMEA kündigte Acer den Start im November 2017 ab 1.999 Euro an. Der Einstiegspreis gilt für die Reihe, nicht automatisch für die maximale Vier-GPU-Konfiguration. Preise und Marktvarianten konnten regional abweichen.
Archivhinweis: Der Beitrag dokumentiert die Vorstellung von 2017, kein aktuelles Kaufangebot. Das offizielle Acer-Logo dient als Symbolbild, nicht als Produktfoto des Orion 9000.

