Die Reload Bar & Games in Canberra verbindet VR-Spiele mit einem offenen Gastronomiebetrieb. Bei einem VR-Abend treten vier Personen in einer virtuellen Umgebung an, während bis zu 100 weitere Gäste per Smartphone in das Geschehen einbezogen werden.
Das Konzept setzt auf kurze Runden und häufige Spielerwechsel. In Castle Rush verteidigen die VR-Spieler ein Schloss mit Pfeil und Bogen gegen eine plündernde Horde. Die übrigen Gäste steuern ihre Beiträge zur Partie über Mobiltelefone. Die Bar führt außerdem Spiele für Xbox, PlayStation, Wii U und PC sowie Brettspiele und eSports-Angebote.
Eigene VR-Inhalte für den Barabend
Hinter dem Angebot steht die Entwicklungsabteilung Reload Labs. Das Team arbeitet an VR-Simulationen zu Cricket, Fußball und Rugby und plant mit VFC: This Is Fighting eine virtuelle Kampfsportliga. Die Betreiber wollen Spiele einsetzen, bei denen auch Zuschauer schnell selbst teilnehmen können.
Zusätzlich entsteht ein Augmented-Reality-Spiel für Mobiltelefone. Nach dem Scannen einer Papierserviette oder eines Bierdeckels soll eine Variante von Space Invaders starten. Die australische VR-Spielhalle Holocafé verfolgt ebenfalls einen Ansatz mit eigenen Multiplayer-Inhalten und zeigt, wie Veranstaltungsorte als Testumgebung für neue Spielerlebnisse dienen.

