Google und Netflix haben Spinnaker 1.0 als offene Plattform für Continuous Delivery veröffentlicht. Der offizielle Beitrag von Google Cloud nennt außerdem Halyard als neues Kommandozeilenwerkzeug für Installation, Konfiguration und Updates.
Release-Pipelines für mehrere Cloud-Plattformen
Spinnaker sollte Release-Pipelines von der Zielplattform entkoppeln. Zum Start unterstützte die Plattform Google Compute Engine, Google Container Engine, Google App Engine, AWS EC2, Microsoft Azure, Kubernetes und OpenStack. Die Pipelines konnten unter anderem durch Git, Jenkins, Travis CI, Container-Registries oder Zeitpläne ausgelöst werden.
Für Auslieferungen bot Spinnaker Strategien wie schrittweise Rollouts, Canarys, Blue-Green-Bereitstellungen und schnelle Rollbacks. Ergänzend waren Tests, manuelle Freigaben und eigene Skripte als Pipeline-Schritte vorgesehen. Die frühere Erweiterung für Visual Studio 2017 behandelte bereits automatisierte Continuous Delivery aus der Perspektive von Entwicklerteams.
Halyard vereinfacht die Verwaltung
Vor Version 1.0 mussten die einzelnen Spinnaker-Dienste separat verwaltet werden. Halyard bündelte die Konfiguration und sollte Upgrades auf neue Spinnaker-Versionen über einen einheitlichen Befehl ermöglichen. Die offizielle Dokumentation führt die Plattform und ihre Installationswege weiter.

