Don’t Nod prüft einen Umbau der französischen Produktion mit bis zu 90 Stellenstreichungen. Der Finanzbericht vom 4. September nennt eine erhebliche Unsicherheit über die Fortführung des Geschäfts nach dem 31. Januar 2027. Das Unternehmen benötigt zusätzliche externe Mittel; ein feststehender Schließungstermin ist damit nicht angekündigt.
Die Bruttoliquidität sank von 15,4 Millionen Euro Ende 2025 auf 9,8 Millionen Ende Juni und 8 Millionen Ende Juli. Der Halbjahresumsatz erreichte 6,1 Millionen Euro, 14 Prozent weniger als im Vorjahr. Das wirtschaftliche EBITDA lag bei minus 4,3 Millionen Euro nach minus 2 Millionen.
Eine Produktionslinie in Frankreich
Künftig soll eine gemeinsame Produktionslinie in Frankreich laufende Projekte und die Vorbereitung weiterer Spiele abdecken. Konsultationen mit den Arbeitnehmervertretungen und Verhandlungen mit der Gewerkschaft sind angelaufen. Die Maßnahmen sind noch Gegenstand dieses Verfahrens.
Das Montréal-Team arbeitet unterdessen an einem narrativen Spiel auf Basis einer großen Netflix-Marke. Don’t Nod ist auch durch die Zusammenarbeit mit Xbox bei Tell Me Why bekannt. Der Bericht nennt Aphelion und Lost Records als Beiträge zum aktuellen Spieleumsatz.

