Final Fantasy XIV war laut Naoki Yoshida für Crossplay bereit, doch zwei von ihm beschriebene Microsoft-Regeln standen dem damaligen Xbox-One-Start im Weg. Im Shadowbringers-Roundtable nennt der Produzent fehlenden plattformübergreifenden Chat und gemeinsame Communities als zentrale Hürden.
Yoshida sagt, er habe rund zwei Monate zuvor mit Phil Spencer über das Thema gesprochen. Nach seiner Darstellung hätten Spieler auf unterschiedlichen Plattformen nicht miteinander chatten und keine gemeinsame Gilde, Link Shell oder Free Company bilden können. Für ein MMO wie Final Fantasy XIV sei das laut Yoshida eine grundlegende Einschränkung.
Yoshidas Darstellung, keine allgemeine Microsoft-Erklärung
Die Aussagen stammen aus einem übersetzten und redaktionell geglätteten Interview und beschreiben Yoshidas Sicht auf die damaligen Verhandlungen. Eine direkte Microsoft-Stellungnahme zu den genannten Regeln ist für diesen Zeitpunkt in den geprüften Quellen nicht belegt. Deshalb lässt sich daraus keine allgemeine Aussage ableiten, Microsoft habe Crossplay für alle Spiele verhindert.
Yoshidas Darstellung nennt damit neben der technischen Verbindung auch gemeinsame Kommunikation und Gildenfunktionen als Voraussetzungen für Crossplay in Final Fantasy XIV. Eine offiziell terminierte Xbox-One-Veröffentlichung war zu diesem Zeitpunkt weiterhin nicht angekündigt.

